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Bahn unterm Hammer
Unternehmen Zukunft oder Crashfahrt auf den Prellbock
Ein Film von Herdolor Lorenz und Leslie Franke , Länge: 72 Min. Format: HDcam

„Warum muss diese Bahn an die Börse gehen" fragt zu Beginn des Films der
Finanzkolumnist der Financial Times Lucas Zeise. Und der Film gibt kuriose Antworten: Damit der Steuerzahler mehr Subventionen an die Bahn bezahlen muss, damit Bahnfahren teurer wird, damit die Bahn auf wenige ICE-Korridore reduziert wird  und „Investoren" Bahngrundstücke verscherbeln können........
Die Filmemacher zeigen, wie die Bahn bereits seit Jahren auf Privatisierungs-
kurs gesteuert wird und welch fatale Folgen dies für die Kunden hat. "Je länger
wir für den Film recherchiert und gedreht haben, desto irrsinniger erschien uns
die Bahnprivatisierung", sagen die Filmemacher Herdolor Lorenz und Leslie
Franke über den Werdegang des Films. "Es gibt keinen sachlichen Grund für die
Privatisierung, Bahn- und Wirtschaftsexperten raten ab, aber es gibt einen enormen
Druck auf die Politik, die Bahn zu verkaufen. Am besten mit Gleis und Bahnhof
und allen Zügen."

Ein Film finanziert durch „Filmförderung von unten". Bereits über 300 Kino- Vorführungen des Films, über 5.300 DVD-Kopien im Umlauf.  Nominiert für"Das E" als einer der 4 besten Filme im Internationalen Wettbewerb des Filmfestes Eberswalde 2007, Zuschauerpreis der Ökofilmtour 2008 des 3.Brandenburger Festivals des Umwelt- und Naturfilms 

www.bahnuntermhammer.de
Bahn unterm Hammer - Trailer


Der Film auf DVD ist für 12,50 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten unter  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können erhältlich.
Herunterladbar für 12,30 Euro unter  Bahnuntermhammer
 
Nahtstellen

Die „Haute Couture“ des europäischen Großraumflugzeuges A 380

Dokumentarfilmprojekt Autor/ Regie: Dr. Maria Böhm Technik: Hdcam Länge: 60 Minuten

Voraussichtliche Fertigstellung: Ende 2006
Eine Koproduktion der Kern TV mit ZDF/ ARTE, gefördert von der Hamburger Filmförderung und der „Hessen-Invest-Film“

Das bislang größte Passagierflugzeug der Welt, der A 380, startete 2005 zum ersten Mal in Toulouse in Richtung Pyrenäen. Um den Bau des Supermodels zu ermöglichen, haben sich im Jahr 2000 drei große europäische Flugzeughersteller, die Deutsche Aero Daimler Chrysler Aerospace, die französische AeroSpatiale Matra und die spanische CASA zum europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS zusammengeschlossen. Der Film zeichnet die Entstehungsgeschichte des A 380 nach. Seine technischen Nahtstellen bilden die Klammer des Films. Im Wechsel damit werden spannende Geschichten von Menschen an den kulturellen, politischen und ökologischen Nahtstellen der Fusion erzählt. Das allmähliche Zusammenfügen des A380 bringt die Dramaturgie des Films vorwärts. Der A380 ist startbereit! von Maria Boehm\ Produktion KernTV

Trailer: A 380 The people behing the giant

Der Film auf DVD ist für 15 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können erhältlich.

Herunterladbar für 12,30 Euro unter  Nahtstellen
 
Kinder von St. Georg (1)
Erste Schuljahre

Ein Film von Herdolor Lorenz
Eine Koproduktion der Kern TV mit dem NDR in Zusammenarbeit mit ARTE
Gefördert von der Hamburger Filmförderung und dem Kuratorium junger deutscher Film
Länge: 93 Minuten Format: 16:9

Prädikat "BESONDERS WERTVOLL" von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden

Erste Staffel einer Langzeitdokumentation, die 5 Kinder über 16 Jahre begleitet. Herbst 1999, an der Schwelle zum neuen Jahrtausend. Einschulung in die katholische Schule St. Marien, immitten des Hamburger Bahnhofsviertels. Tamim, Freya, Klara, Mitchel und Nevena starten in den neuen Lebensabschnitt in einem Umfeld, das von Medien als Drogenhölle denunziert wird, wo sich mit einem Ausländeranteil von 70% verschiedenste soziale, kulturelle und nationale Welten mischen.

Das Vorhaben des Filmprojekts ist, diese 5 Kinder von der Einschulung an 16 Jahre mit der Kamera zu begleiten. Der Name „Die Kinder von St. Georg“ macht deutlich, daß die „Kinder von Golzow“ des Kollegen Winfried Junge der Filmidee Pate standen. Allerdings verspricht nicht nur die gänzlich verschiedene Lebensrealität einen ganz anderen Film. Die grunsätzliche Absicht des Projektes ist, dass die Kinder selbst ihre Welt beschreiben und mit ihrer Sicht durch den Film führen. Genau dies scheint in dieser Zusammenfassung der Grundschuljahre außergewöhnlich gut gelungen zu sein.


Der Film auf DVD ist für 15 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Er ist auch in englischer Version verfügbar: Trailer: Kids growing up in a big city

 
Wasser unterm Hammer - Wenn die Haupt- zur Nebensache wird

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz
Länge 45 und 60 Minuten
Die wichtigen Dinge im Leben wissen Menschen meist erst zu schätzen, wenn sie fehlen - Wasser ist so ein Ding.

Wir brauchen nur den Hahn aufdrehen, und schon strömt uns unser wichtigstes und am besten kontrollierteste Lebensmittel entgegen - zuverlässig, preiswert und sofort verzehrbar. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigt keineswegs nur die „Dritte Welt". Susanne Baker wohnt in London im fünften Stock. Wenn sie morgens aufsteht, schaut sie als erstes, ob Wasser aus dem Hahn kommt. Wenn nicht , ist Stress angesagt . Vielleicht läuft ja noch Wasser bei der Nachbarin im dritten oder bei der im zweiten Stock ...... Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert. Rohre reparieren ist extrem teuer und bringt keinen Gewinn. So versickert die Hälfte des Trinkwassers in Londons Untergrund. Die maroden victorianischen Zuleitungen bersten zu oft bei normalem Wasserdruck. So senkte ihn Thames Water (RWE) ab mit der Folge, dass das kostbare Nass schon seit Jahren nicht immer und überall in die oberen Stockwerke steigt. Zu Beginn dieses Jahres wurde angekündigt, den Druck um ein weiteres Bar zu vermindern.

Ein Film über die Privatisierung des Trinkwassers in Deutschland und England.
Bereits 7 mal im TV gesendet, überaus großes Zuschauerecho, schon über 4.000 DVD-Kopien verkauft - ohne jede Werbung.
Zuschauerpreis Publikumspreis der ÖKOFILMTOUR 2006 des 1.Brandenburger Festival des Umwelt- und Naturfilms, Weltwasserforum Mexiko 2006, Globale 2006, Das Globalisierungskritische Filmfest, Berlin, Greenwave 2006, Internationales Ökologische Filmfestival, Bulgarien, NaturVision 2006, Internationales Natur-und Tierfilmfestival, Ekofilm 2006, 32nd International Film Festival on the Environment and Natural and Cultural Heritage, Czech Republic, Cine´Eco 2006, Official Selection, Lisbon/Portugal,  Festival International du Film d'Environnement, 2006, Paris/France, Ekotopfilm 2006, Bratislawa/ Slowakia "Normale" 2006, sozial- und wirtschaftpolitische Dokumentar Filmfest, Wien /Österreich, Grand Prix des Festival del Eux 2007 in Lüttich, Internationaler Wettbewerb des Human Right-Filmfestivals Paris 2007

Eine Koproduktion der KernTV mit dem NDR gefördert von der MSH 2005
Trailer: Wasser unterm Hammer
www.wasseruntermhammer.de

Der Film auf DVD ist für 15 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten unter  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können erhältlich.
Er ist auch in englischer Version verfügbar: Trailer of the film: H2O up for sale

Der Film ist auch downloadbar unter Wasser unterm Hammer   /die engl. Version unter H20 up for sale  

 
Das blaue Gold im Garten Eden


Ein Film von Leslie Franke

Länge: 59 Minuten 

Ist heute das Öl ein Grund für den Krieg im Nahen Osten, so wird es demnächst das Wasser sein.

Eröffnungs-Film für einen Themenabend Wasser von Leslie Franke. Hermann Lorenz Co-Autor und Produzent. Arte /ZDF
Rekordzuschauerzahl von 1,65 Mio. bei Arte! Festivals: Ekotop Bratislava, Filmfest Florenz, Oekomedia Freiburg, ECOmove Berlin, Film21, Filmfestival für Nachhaltigkeit, Zürich, Green International Film Festival Taipei in Taiwan, Umweltfilmtage Bremen, festival.cinefeuille, Festival  Slowakia. Preise: „Europäischer Fernsehpreis 2003“ der 20. ÖKOMEDIA in Freiburg, “ Prize of Zavody Slovenskeho Narodneho povstania,Inc.” des 30. Int. Festivals EKOTOPFILM Bratislava, Slovakia,  "Laudable Mention", ECOmove, Festival of Internat.Enviromental Films, Berlin 2003, Nachspieltournee der Oekomedia durch 16 deutsche und Schweizer Städte, int. Verkauf nach Japan, Finnland und Slowenien, 2004 Grant Prix, Cinefuille, Gallic, 2005 Großer Preis des Mediterranen Wettbewerbs, Ecofilm, Athen, Veranstaltungen mit dem Film organisieren: TU München, Attac, Nabu, Heinrich-Böll-Stiftung, Goetheinstitut Washington, „Brot für die Welt“, Agenda 21

arte/ZDF, 59 Min., von Leslie Franke\ Produktion KernTV 2003


Zuschauerreaktionen
...ein wirklich ausgezeichneter Film. Gut gefilmt und montiert. Dabei hatte ich ein richtiges Aha-Erlebnis. Ich hatte vorher keine Ahnung von all diesen Zusammenhängen: Enteignung und Verarmung der Menschen, ökologisches Disaster etc. Ich finde es große Klasse, dass die Verantwortlichen beim Namen genannt werden. Außerdem ist er nicht von oben herab gefilmt, denn die Bauern, die befragt werden, begreift man sehr gut. Sie kommen einem nahe und man erfährt, wie sie Opfer falscher Versprechungen und Illusionen wurden.....“
Filmemacherin
„...Der Film ist fantastisch! Als Kanadierin verstehe ich auch wie wichtig Wasser ist. Danke für Ihren wunderschönen Film und viel Erfolg bei Ihrer zukünftigen Arbeit.....“
Möbeldesignerin
„...Ein schöner, informativer und im wahrsten Sinne des Wortes aussagekräftiger-kurzum-gelungener Film, wunderbar“ Journalist ...Ich bin sehr beeindruckt von dem Film. Speziell von dem Kontrast zwischen diesen wunderbaren Bildern und der eher schrecklichen Realität der türkischen Wasserpolitik...“
Lehrer ...
Eine hochinteresannte Dokumentation. Aber auch erschreckend, zu was für einem riesigen politischen Dilemma und zugleich menschlichem Drama sich die Wasserpolitik dieser Region in wenigen Jahren zugespitzt hat. Und mit welcher Arroganz (nach innen und nach außen) die Türkei auf ihre wirtschaftlichen Ziele zusteuert.“
Zentrum Ökumene der EKHN
„... Ich bin beeindruckt von der Qualität und der Recherche des Films und natürlich traurig über das Unrecht und die eher schädliche als nützliche Vergewaltigung der Natur dort, die auch noch von unserem Land finanziert wird. Glückwunsch für das Gelingen dieser Arbeit!“
Schriftstellerin

www.blauesgoldimgarteneden.de
Trailer -Blaues Gold im Garten Eden
Der Film auf DVD ist für 15 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können erhältlich. Er ist auch in englischer Version verfügbar: Trailer: BLUE GOLD IN THE GARDEN OF EDEN

Herunterladbar für 12,30 Euro unter BlauesGold und die english version unter BlueGold



 
Die Frauen der Kisani Sabha
Ein Dokumentarfilm von Ulrike Schaz über landlose Frauen, die im Süden Bangladeschs auf Inseln im Fluss leben, sogenannten chars.

Eine Co-Produktion mit WDR/arte.
Gefördert von der Filmförderung Hamburg GmbH und der Europäischen Kommission.
60 min. 2000; 80 min 2001.
 
Je besser man ist, desto höher kommt man
Die Streßwelt eines gewöhnlichen Mittelstandskindes, das es nie schafft, den Erwartungen seiner Umwelt zu genügen.
Ein Film von Leslie Franke und Hermann Lorenz;
25 Min. 2000

Für den Grimme-Preis 2000 vorgeschlagen
 
Helden voller Hoffnung

Zwischen Internet und Kalebasse: Burkina Faso

Nicht die Katastrophen Afrikas, sondern das alltägliche Überleben ist Thema des Filmes. Anhand einzelner Schicksal erfährt man von Menschen, die trotz der schwierigen Bedingungen nicht aufgeben. Der Landwirt Sawadogo z.B. kämpft gegen Dürre, der Journalist Tao setzt sich für Pressefreiheit ein und der Geschichtsprofessor Ki-Zerbo hofft auf eine gemeinsame Politik der westafrikanischen Staaten.

Ein Film von Stephan Sautter;
35min. 2000
 
Mein Herz zerreißt
Zwei bosnische Flüchtlingsfamilien suchen eine neue Heimat.
Eine Langzeitdokumentation . WDR, Arte,

Münchner Dokumentarfilmfestival 2000, Grand Prix des  VI. Krakauer Ethnografischen Filmfestivals 09/2000, Internationales Programm des Moskauer Human Rights Film Festivals "Stalker" 12/2000. Internationales Filmfestival Istanbul 11/2001, Festival International de Films de Fribourg 03/2002

Der Film auf DVD ist für 15 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können erhältlich.
Herunterladbar für 12,30 Euro unter Herzzerreisst
 
Scheitern als Chance
Der Film begleitet den Wahlkampfzirkus Chance 2000 des Film- und Theaterregisseurs Christoph Schlingensief im Wahlkampf 1998.
Ein Dokumentarfilm von Alexander Grasseck und Stefan Corinth im Auftrag des Kl. Fernsehspiels ZDF;
92 Minuten, 1999
 
Bernsteinsucher
Russische Künstler, Händler, Taucher, Alte und Junge, skurrile Gestalten und ehrwürdige Leute – sie alle suchen im Bernstein ihr »großes Glück«.
Ein Dokumentarfilm von Oleg Morosov im Auftrag des Kleinen Fernsehspiels ZDF;
72 Minuten, 1999
 
Beijing Lan:

Ein ungewöhnliches Theater-Projekt in China

Ein Dokumentarfilm von Alexander Grasseck, Stefan Corinth und Olaf Berg in Koproduktion mit 3-Sat und ARTE,
45 Minuten; 1998
 
Freund! Freund! Freund!
Ein Film über Schlingensiefs Projekt »7 Tage Notruf für Deutschland« mit ungewöhnlichen Szenen und Einblicken in ein Projekt, das als Gratwanderung zwischen sozialem Engagement und Spiel mit dem Feuer gewohnte Theatererfahrungen sprengte.
Von Stefan Corinth und Alexander Grasseck.
Produziert vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg und der Kern TV
 
Schule ist für uns wie der Beginn eines neuen Tags
Dokumentarfilm von Leslie Franke über Roma- und Sinti-Kinder in deutschen und holländischen Schulen, finanziert von der EU, der Hamburger Behörde für Schule, Jugend und Soziales und vom Stichting Sinti Werk Best;
43 Minuten 1998
 
Schrittgeschichten:
Der Film folgt den Schritten der Autoren Stephan Sautter und Stephan Krumbiegel auf ihrer zweiwöchigen Wanderung von Rostock nach Berlin. Begegnungen zwischen Menschen, Stadt und Natur werden dokumentiert. Der Film handelt nicht von brüllenden Jugendlichen, sondern von Menschen im Umbruch und einer melancholischen Landschaft.
Dokumentation 30min, 1997.

Der Film hat auf dem Bad Liebenzeller Filmfest die beiden Hauptpreise gewonnen.
 
Leben in Algerien
Rachid Nafir, ein algerischer Flüchtling, kehrt in seine Heimat zurück. Es ist zugleich eine Rückkehr zu ihm selbst, ein kritischer Blick auf die Vergangenheit, leidenschaftlich und romantisch zugleich.
Ein Film von Rachid Nafir;
60 Min. 1997
 
Moskaus Wacht an der Ostsee
Das deutsche Pillau ist im Leid fliehender Ostpreußen untergegangen. Das sowjetische Baltijsk, die geheime abgeschlossene Stadt, hat die Sowjetunion überlebt.....
Ein Film von Oleg Morozov; 45 Min. 1997
 
Abladeplätze
Der Maler Leonid Sejka gilt heute als einer der originellsten Erneuerer der Malkunst Jugoslawiens. "Beim Versuch, aus der Kunst auszuwandern," fand er die Inspiration für seine Bilder auf den Müllhaufen der Stadt. Und provozierte damit die sozialistische Kulturbürokratie ebenso wie die Adepten westlicher Abstraktion, die es in Jugoslawien damals auch gab.

Auf der Suche nach einer neuen Gegenständlichkeit und ihrer spirituellen Begründung entwarf Sejka die Konstellation aus "Stadt", "Müllhaufen" und "Schloß": seine Bilder und Objekte sind Stationen auf der Flucht aus der chaotischen Stadt, über die wuchernden Müllhaufen hin zum - unerreichbaren - Schloß, Ort der Utopie und magisches Zentrum, in dem sich das zersplitterte Universum der Moderne zu einer neuen Ganzheitlichkeit zusammenfügen könnte. Zersplittert, über ganz Beograd verstreut, ist auch das Œuvre Sejkas.

Der Film dokumentiert eine geistige Entwicklung des Malers, und er begibt sich auf die Suche nach Sejkas Bildern, die sich heute meist im Privatbesitz seiner Freunde befinden. Zustande kommt ein Porträt gleichsam auf drei Ebenen: Archivmaterialien, vor allem aber Sejkas Werke selbst schildern seine Entwicklung; in ihnen entwarf er ein Bild intellektueller Unabhängigkeit in jeder Beziehung. Gespräche mit Freunden schaffen einen Eindruck Beograds in den 50er und 60er Jahren, einer Stadt und eines Klimas, das heute nicht mehr bzw. nurmehr in privaten Wohnungen zu finden ist.

Ein Dokumentarfilm von Jutta Hercher und Peter Urban
Coproduktion von WDR/3sat und KernTV/ gefördert von der Filmförderung Hamburg 2002
 
Abschiebung: Bosnier raus
Der Film zeigt die verzweifelte Lage von Bosniern, die aus ihrer Heimat vertrieben nach Hamburg flüchteten und nun von der Abschiebung bedroht sind...
Eine Reportage von Leslie Franke und Hermann Lorenz;
35 Min. 1996
 
Bauernopfer

Skandinavische Landwirte in der EU

Wird aus der Seen- und Waldlandschaft Mittelfinnlands ein Naturpark und aus den verbliebenen Einheimischen Landschaftsgärtner für Touristen....?
Eine Reportage im Auftrag von ARTE von Leslie Franke und Roland Plank;
30 Min. 1996
 
Spitteln, Zotteln, Aufbrennen
Der Film zeigt die letzten Tage der letzten Fischräucherei Hamburgs. Das Aussterben einer Kultur.
Ein Dokumentarfilm von Leslie Franke und Elisabeth v. Dücker im Auftrag des MUSEUMS DER ARBEIT;
35 Min. 1995
 
Trakehnen wieder deutsch?
Rechtsradikale auf Bauernfang Das traditionsreiche Trakehnen ist ein Lieblingsexerzierplatz deutscher Rechtsradikaler.
Eine Reportage von Leslie Franke und Hermann Lorenz;
45 Min. 1995

Der Film auf DVD ist für 15 Euro (inkl. MwSt) + Versandkosten unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können erhältlich.
Herunterladbar für 12,30 Euro unter Trakehnenwiederdeutsch?